
ANNO DOMINI XXIII.
Im Mai XDCLXXXX beantragten Bürgermeister und Rat der Stadt Erding, veranlasst durch die verheerenden Seuchen der großen Kriege, während der Wirren der Türkenkriege, sich auch mit einer kleinen Apotheke versehen zu dürfen. Kurfürst Max Emanuel von Bayern gab hierzu sein Einverständnis. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Apotheke Landgerichtsapotheke genannt. Später verlangte der Stadtrat die Bezeichnung Stadtapotheke.Die Besitzer der Stadtapotheke
- 1090 – 1720: Magistratsrat Johann Josef Sicherer
- 1720 – 1740: Maria Euphrosina Sicherer
- 1740 – 1771: Stadtrat Franz Ignatz Sicherer (Mitgründer des Krankenhauses)
- 1772 – 1775: Stadtphysikus Dr. Ferdinand Maria Bader
- 1775 – 1808: Johann Nepomuk Scheipler
- 1808 – 1840: Magistratsrat Sigmund Lober dessen Neffe
- Ostern 1825: Apothekerlehrling Maler Carl Spitzweg
- 1840 – 1874: Magistratsrat Sigmund Landgrebe dessen Neffe Lobers
- 1874 – 1890: Ludwig Seitz
- 1890 – 1895: Max Weidinger
- 1895 – 1939: Magistratsrat Christian Nöthig
- 1939 – 1950: Pauline Nöthing
- 1950 – 1993: Walter Schweinberger deren Onkel
- seit 1993: Beate Braun dessen Nichte, Urenkelin von Christian Nötig
